Kundeninformation Weiterbetrieb Bauschuttdeponie Georgensgmünd

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Weiterbetrieb Bauschuttdeponie Georgensgmünd

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach langem Ringen haben wir eine Genehmigung für den Weiterbetrieb unserer Deponie in Georgensgmünd unter Auflagen erhalten.
Zu den geforderten Auflagen gehört unter anderem der Einbau einer geologischen Barriere, welche einen Kf-Wert von 10-7 haben muss, welcher die Durchlässigkeit beschreibt.

Erst nach Einbau und Abnahme dieser geologischen Barriere dürfen wir wieder Abfälle annehmen und einlagern.

Leider war es uns bislang nicht möglich ein geeignetes Material zu finden bzw. herzustellen. Versuche mit diversen Materialien waren leider nicht erfolgreich, weil diese entweder zu durchlässig oder zu undurchlässig waren. Hinzu kommt noch, dass diese Werte je nach Einbauart und Einbaufeuchtigkeit variieren, so dass hier auch ein großes Risiko besteht, dass selbst ein Material, welches bei der Vorbeprobung gepasst hat, nach dem Einbau nicht mehr passt. Auch hierzu haben wir Versuche unternommen.

Diese Unwägbarkeiten haben uns derzeit dazu veranlasst, weitere Investitionen in die Ertüchtigung der Deponie zu unterlassen, weshalb wir nun, trotz gültiger Genehmigung, keine Abfälle annehmen dürfen.

Sicherlich kann Ihnen das Landratsamt Roth unter Tel. 09171/81-0 alternative Entsorgungswege für Ihre Abfälle mitteilen.
Nach wie vor können Sie bei uns verwertbaren Oberboden, Sand, Aushub und Lehm anliefern. Ebenso nehmen wir weiterhin gerne Dachziegel und Dachsteinplatten an.

Schönen Gruß,
M.B.E.-Deponiebetriebs GmbH & Co. KG
Peter Berschneider